Ab nach Chile

Jetzt reisen wir wieder alleine. Wir versuchen möglichst schnell nach Chile zu kommen, was auch recht einfach ist, da die Küstenstrassen sehr gut ausgebaut sind.

Eine Nacht verbringen wir in Camana, einem Küstenort in Peru. Ein wildes stehen am Meer ist dort allerdings nicht möglich, da wir nicht bedacht haben, das Fasching bzw. Carneval ist. Dadurch ist jedes Plätzchen am Strand von Ständen, Zelten oder Menschen belegt. Wir finden aber zum Glück ein Hotel, das noch ein freies Zimmer für uns hat. Abends schlendern wir noch die Promenande entlang und schauen dem Treiben der Vorbereitungen für das Karnevalwochenende zu.

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Am nächsten Morgen gehts dann gleich weiter, da wir heute den Grenzübertritt nach Chile hinter uns bringen wollen. Wir fahren weiter durch die Wüste, bis wir den Grenzübergang erreichen.

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Diesmal wollen Sie an der Grenze irgendein Papier von uns, die Dame bei der Immigration ist nicht sehr hilfsbereit, aber zum Glück finden wir einen Peruaner der uns unter die Arme greift. Nachdem wir dieses ominöse Papier bei einem Taxifahrer kaufen konnten, ging dann auch alles recht einfach. Wie immer das übliche Prozedere. Ausreise aus Peru und danach Einreise nach Chile. Auf der chilenischen Seite sprechen Sie sogar Englisch, was es uns dann sehr einfach macht. Allerdings dürfen gewisse Produkte nicht nach Chile eingeführt werden, weswegen wir unsere Bananen und div. andere Lebensmittel abgeben müssen. Wir dürfen sogar noch eine Banane essen, müssen aber als Beweis die Schale beim Zollbeamten abgeben😉 Allerdings wollte der Beamte nicht selbst in den Kühlschrank schauen, sondern wollte von uns nur wissen was darin ist, um uns dann zu sagen, ob es legal oder illegal ist. Wir unterschlagen ein bisschen Wurst und Käse, die wir dann sozusagen nach Chile geschmuggelt haben.

Das erste was uns in Chile auffällt ist, dass alle Häuser verputzt sind. Da es schon relativ spät ist, steuern wir den ersten Campingplatz an, was am Wochenende keine wirklich gute Idee ist ! Uns wurde ja schon von den feiernden jugendlichen mit großen Boxen und immergleicher Musik berichtet, aber das das wirklich von Abends um 10 bis morgens um 9 geht war uns nicht bewusst. Wir haben die ganze Nacht kein Auge zugetan. Egal, immer weiter …

Wir fahren weiter durch die Atacama nach Iquique. Auf dem Weg schauen wir uns noch Humbertstone, eine verlassene Salpetermine, an. Wirklich beeindruckend und der Betreiber war ein ziemlich schlauer Mann. Er bezahlte seine Leute in einer eigenen Währung, die auch nur dort eingesetzt werden konnte, wodurch er ja irgendwie alles wieder zurück bekommen hat. Allerdings macht es den Anschein, dass die Leute damals dort schon besser gelebt haben, als die Menschen heutzutage in Peru oder Bolivien.

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Unser nächster Stop ist ein Supermarkt. Da wir seit Wochen keinen richtigen Supermarkt mehr gesehen haben, fühlen wir uns wie im Paradies. Wir kaufen erstmal Nutella, Ginger Ale und lauter andere Leckereien ;D
Dann gehts zum Flightpark Iquique, wo wir zum einen Übernachten können und zum anderen einen Tandemflug machen.

In Iquique sehen wir unsere ersten Seeloewen und Pelikae>

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