Wilder Chaco & Salta

Nicht nur der Campingplatz sondern auch die Städte rundherum, waren von der Überschwemmung betroffen.

Überschwemmung Corrientes

Als wir im wilden Chaco angekommen sind, hat es dann aber endlich aufgehört zu regnen, dafür ist das Thermometer auf über 40 Grad gestiegen. Der wilde Chaco war aber nicht so spektakulär wie wir uns das vorgestellt haben. 800 km geradeaus auf schlechten Strassen und das Landschaftsbild hat sich nicht wirklich verändert.

Wilder_Chaco

Es war also total langweilig. Nach etwa 500 km wollten wir uns ein Plätzchen zum Übernachten suchen. Allerdings gab es in keinem der Orte im Chaco einen Campingplatz. Dort haben wir das erste mal richtige Armut gesehen und unser Bauchgefühl hat uns dazu geraten, dort nicht wild zu campen.
Also fahren wir immer weiter und weiter, bis wir wieder größere Städchen erreichen. Um halbzehn finden wir dann endlich einen Ort, in dem es dann auch wieder Supermärkte und Hotels gibt und da wir eine Dusche dringend nötig haben, gönnen wir uns eine Nacht im Hotel. Dort treffen wir ein paar Schweizer und Bolivianische Motoradfahrer, mit denen wir dann noch ein Schwätzchen halten, dann duschen und ab ins Bett.

Am nächsten Morgen wollen wir früh los, da wir heute zu unseren Freunden nach Salta wollenum von dort weiter nach Purmamarka zu fahren. Allerding stehen wir viel zu früh auf, da wir beim Grenzübertritt nach Argentinien vergessen haben die Uhr umzustellen. Also müssen wir noch 1 Stunde warten bis es frühstück gibt😉
Da wir am Vortag mehr KM gefahren sind als geplant, sind wir schon am Vormittag in Salta. Die Strecke ist viel schöner als am Tag zuvor, es gibt Kurven und endlich sehen wir die Anden.

Anden

Vor der Haustür sehen wir schon Markus und werden herzlich von Carolinas Familie empfangen. Da Markus und seine Familie noch am packen Ihres Autos sind, bekommen wir noch ein leckeres Essen von Carolina und dürfen uns noch duschen. Auch hier durften wir wieder die südamerikanische Gastfreundschaft erleben.

Salta

Wir haben auch noch genug Zeit, Insektenspray zu besorgen. Wichtig, denn bei dem Hochwasser haben sich wohl alle Ameisen in unser Auto gerettet. Es waren definitv mehr als 100. Ihr dürft uns jetzt Massenmörder nennen.

Ameisen

 

Eine Antwort zu “Wilder Chaco & Salta

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