Purmamarka und Grenzübertritt Bolivien

Am Nachmittag geht’s dann los Richtung Purmamarka. Purmamarka liegt auf ca. 2500 m und wir schlängeln uns die Anden hinauf. Die Landschaft ist wunderschön und im Örtchen sammeln sich Backpacker und Reisende. Es gibt einen (Touristen-)Markt, aber die Stimmung ist toll. Wir können im Ort auf einem Campingplatz übernachten, kochen uns noch Spagetthi und hören uns im Ort noch Reisende an, die mit Gitarre und Cajon Musik machen. Hier werden wir auf jeden Fall nochmal hinfahren !

Purmamarka

Am nächsten morgen fängt es, pünktlich zum Aufstehen, in Strömen an zu regnen. Ist für uns nicht ganz so schlimm, da wir ja eine kleine Sitzecke im Auto haben, in der wir uns Frühstück zubereiten können😉

Gegen späten Vormittag fahren wir dann los, Richtung Bolivianische Grenze. Wir fahren erstmal hoch bis auf 3600 m bis wir die Hochebene erreichen. Trotz Regen ist auch hier die Landschaft wunderschön.

Titelbild

Es ist einfach toll auf dem Berg zu sein😉 In Abra Pampa essen wir noch etwas am Strassenrand (Empanadas und Pommes) und da es mal wieder angefangen hat zu Regnen, leiht uns die nette Senora noch Ihren Sonnenschirm, damit die Herren der Schöpfung trockenen Fusses zum Auto kommen und uns Damen am Imbiss abholen können.

Dann ist es mal wieder soweit. Ein Grenzübertritt steht uns bevor. Genau wie in Argentinien, besteht das ganze Prozedere wieder aus 4 Schritten. Ausreise Argentinien für Ben & mich, Ausreise für das Auto, Einreise nach Bolivien für Ben und mich und Einreise für das Auto. Diesmal ist es für uns ja etwas einfacher, da wir Carolina dabei haben.

An dieser Stelle nochmal danke für’s dolmetschen.

Schritt 1,2 und 3 waren auch recht schnell erledigt.

Markus war gerade mit Schritt 4 fertig, als der Strom ausfiel. Somit lag der komplette Grenzübergang still. Warum auch ein Notstromaggregat😉

Die Autopapiere aus Argentinien hatten wir ja schon bei Schritt 2 abgegeben, die Einreisepapiere aber noch nicht erhalten. Also hieß es für uns warten. Blieb uns ja nix anderes übrig. Nach ca. 1 Stunde war es dann soweit, der Strom war wieder da. Puh – somit durften wir offiziell nach Bolivien einreisen.

Während man beim Grenzübertritt Uruguay/Argentinien kaum einen Unterschied gesehen hat, war es diesmal, wie wenn wir eine andere Welt betreten. Die Menschen sahen anders aus und die ganze Infrastruktur ist auch nicht mit der in Argentinien zu vergleichen.

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Wir fahren weiter bis zur nächstgrößten Stadt. Dort versuchen wir eine Unterkunft für die Nacht zu bekommen. Wir finden auch recht schnell ein Hotel mit Hinterhof, indem wir unsere Autos abstellen können. Die Einfahrt in den Hinterhof war aber schon spektakulär. Falls ich es noch nicht erwähnt habe, es regnet wie Sau, die ganzen Strassen sind geflutet und es liegen überall Steinbrocken.

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Egal – wir habens geschafft und bekommen für umgerechnet 11 EUR ein Zimmer. Das Zimmer ansich ist ganz OK, die Toilette soweit sauber. Die Duschinstallation würde zwar in Deutschland nie zugelassen werden, aber gut, andere Länder andere Sitten.

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Allerdings stinkt es im Zimmer nach Katzenpisse (oder Alpaka, da bin ich mit nicht so sicher – wir haben gerade beobachtet, wie unsere Nachbarn Ihre 2 Alpakas mit aufs Zimmer genommen haben), deshalb werden wir den Hinweis, dass es verboten ist im Auto zu übernachten, geflissentlich ignorieren und das Zimmer nur zum Zähneputzen und aufs Klo gehen nutzen😉

Mal gespannt wie’s morgen weitergeht😉

Hasta pronto

2 Antworten zu “Purmamarka und Grenzübertritt Bolivien

  1. Hola amigos,

    ¿Cómo estáis? Espero que estéis bien.
    So, und nun wieder auf deutsch… Ich finde Euren Blog toll, da ist man immer auf dem laufenden wo ihr euch gerade rumtreibt.
    Lachen musste ich gerade beim Anblick der Dusche, sowas gibt es wahrscheinlich nur in Lateinamerika – bei uns fängt es auch schon mal an zu schmorren – wenn wir zu heiss duschen – vorallem die Kombo, Elektro + Wasser ist gewöhnungsbeduerftig…aber irgendwie funktionierts.

    Muchos besos para vosotros.

    Hasta luego – Jule

  2. Hey ihr zwei,
    na das sieht doch nach einem aufregenden Hotelaufenthalt aus :O) Nicht schlecht die Wasser-Elektro-Kombi.
    Hoffe ihr habt weiterhin viel Spaß (und beim nächsten mal kein Hotel-Zimmernachbar mit Alpakas :O)

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