On the Road again

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Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, haben wir uns dann am Donnerstag auf den Weg gemacht. Jetzt hieß es erstmal fahren, fahren, fahren und dass auf kilometerlangen geraden Routas bei ca. 38 Grad. Aufgefallen sind uns dabei die vielen Whiskerias (auf Deutsch Puff) und Stundenhotels am Strassenrand😉 Daneben aber auch die unheimlich freundlichen und interessierten Menschen. Vom Polizisten bis zum Bauarbeiter hat uns jeder gewunken oder den Daumen gezeigt und sobald wir gehalten haben, wurden wir angesprochen. Dabei waren die Menschen aber nicht aufdringlich, sondern wollten meist nur wissen woher wir kommen und was wir hier machen. Ausserdem ist das ganze Land, unerwarterterweiße sauber und gepflegt !

Mittagspause haben wir dann am Rio Negro gemacht, neben einer Horde Hippies (da hab ich mich natürlich gleich wohlgefühlt;), die auf selbsgebastelten Instrumenten musizierten. Nachdem wir mit Ihnen unsere Melone geteilt hatten, ging es wieder auf die Strasse. Weitere 250 km geradeaus und das bei immernoch 38 Grad im Schatten😀

Durch Zufall haben wir dann kurz vor Salto (unser eigentliches Ziel) die Estancia San Nicanor entdeckt, eine alte Farm, die in ihrer ursprünglichen Form zu einem Hotel mit Campingplatz umgebaut worden ist.

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Die Estancia befindet sich neben Thermalquellen, welche 2 Schwimmbecken füllen (Wassertemperatur zwischen 30 und 42 Grad, je nach Durchfließgeschwindigkeit). Neben 1000enden Vögeln, leben hier auch Pfauen, riesige Kröten und Gänse in freier Wildbahn.

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Da hier vor 3 Tagen ein großer Sturm war, sind leider einige Gebäude beschädigt, dafür sind wir aber sogut wie die einzigen Gäste !

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Die Schwimmbecken bieten eine einmalige Aussicht -ein wirklich wunderschönes Fleckchen Erde !

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Abends gings dann nochmal in den Pool, was vom blinken riesiger (grüner) Glühwürmchen begleitet wurde.

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Auch Nachts hat es aber erstmal nicht abgekühlt, aber dank unserer neuesten Errungenschaft – einem 12 V Ventilator, welcher zwar laut aber effektiv ist – war es einigermassen erträglich. Dann hat es aber noch angefangen zu regnen, wodurch es etwas abgekühlt ist und wir dann doch noch eine sehr angenehme Nacht hatten!

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Da es hier so schön ist, haben wir beschlossen noch einen Tag dranzuhängen. Vor dem Frühstück, hieß es erstmal wieder schwimmen, was diesmal von Vogelgezwitscher begleitet wurde. Dann haben wir die Gegend noch ein bisschen zu Fuß erkundet.

Da wir uns am Dienstag mit Markus in Salta treffen, werden wir dieses wunderschöne Fleckchen aber morgen verlassen und uns auf den Weg durch den wilden Chaco machen. Dort wird uns auch der erste Grenzübertritt (mit Auto) bevorstehen.

Hasta luego – dann aus Argentinien.

4 Antworten zu “On the Road again

  1. Yeah, endlich im Eigenheim und on the road :O)
    Da habt ihr aber gleich ein Traumfleckchen gefunden….sieht ja herrlich aus.

  2. Der Wahnsinn! Sieht wirklich traumhaft aus, muss jedesmal in mich reingrinsen wenn ich hier lese! NEID! 😉 Ihr verpasst hier übrigens grad herrlichstes Sonntag Mittag schlechte Laune Wetter, 5 Grad, Komplett bedeckt, diesig.. und nicht nur das, NEIN, irgendwelche verkleideten, sich im Stimmbruch befindlichen Kinder, klingeln einen aus dem Bett und Singen!! Ich hab die Tür unkommentiert wieder geschlossen.. .sollen sich doch die Nachbarn damit rumplagen.. eine weiterhin wunderschöne Zeit für Euch beide, Johnny und das WUG🙂

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